Es ist so weit. Nach langer Pandemiepause bietet das große Blasorchester der Blaskapelle Mutterstadt am Sonntag, den 27. März 2022 wieder ein buntes Programm an konzertanter Blasmusik. Das Frühjahrskonzert im Palatinum in Mutterstadt beginnt um 18:00 Uhr. Karten sind im Vorverkauf sowohl beim Palatinum und der Kronen-Apotheke Mutterstadt als auch bei den Musikern erhältlich.
Am 19. Dezember 2021 fand wieder das traditionelle Weihnachtschoralblasen an der neuen Pforte statt. Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Peter Reinartz spielte das Blasorchester der Blaskapelle Mutterstadt eine Stunde lang für rund einhundert große und kleine Zuschauerinnen und Zuschauer altbekannte und moderne Weihnachtslieder. Zwischen den Musikstücken wurden von Andreas Kaufmann besinnliche Gedichte und lustige Geschichten über die Weihnachtszeit vorgetragen.
Ein Rückblick auf unser Gemeinschaftskonzert am 07.11.2021. Der Artikel stammt von Michael Hemberger aus Mutterstadt.
Foto: Roland Gauweiler
Handharmonika-Club und Blaskapelle gelingt erfolgreicher Konzert-Neustart „Accordion meets Brass Orchestra“, oder (frei) auf Pfälzisch übersetzt „Balg trifft Blech“.
Das war das Motto eines Gemeinschaftskonzertes von 1. Handharmonikaclub (HHC) und Blaskapelle Mutterstadt am 7.11.2021 im Palatinum Mutterstadt, mit dem die beiden Vereine vor allem zweierlei erreichen wollten: zum einen ein gemeinsames Zeichen setzen gegen die pandemiebedingten Einschränkungen, zum andern den Konzertbesuchern ihre (lange zurückgehaltene) Freude an der Musik weitergeben. Und beides gelang hervorragend, wie der lang anhaltende Applaus im gut besetzten Palatinum bewies.
Mit „Hymn of Joy“, einem Arrangement nach Beethovens „Ode an die Freude“ hatte der HHC den bunten Melodienreigen eröffnet. Das war die perfekte Überleitung zur Begrüßung der beiden Vorsitzenden Peter Reinartz (Blaskapelle) und Wendelin Magin (HHC), denn die freuten sich unglaublich „dieses Konzert trotz aller Probleme auf die Beine gestellt zu haben und endlich wieder vor Publikum musizieren zu dürfen. Jeder Verein alleine hätte das nicht geschafft“ Auch die Konzertbesucher – unter den Ehrengästen waren Landtagsabgeordneter Johannes Zehfuß, Kreisbeigeordneter Manfred Gräf in Vertretung des Landrats Clemens Körner, Mutterstadts Bürgermeister Hans-Dieter Schneider, die drei Beigeordneten Andrea Franz, Klaus Lenz und Hartmut Kegel sowie zahlreiche Vertreter aus lokaler Politik, befreundeter Vereine und der Kirchen – wussten dieses Engagement zu schätzen.
Die Veranstaltung wurde unterstützt aus Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM) und des Bundesmusikverbandes Chor & Orchester e.V. (BMCO). Mit dem Förderprogramm IMPULS werden Amateurmusiker im ländlichen Raum beim Neustart nach der Corona-Pandemie unterstützt. Dank gilt auch der Sparkasse Vorderpfalz und weiteren privaten Sponsoren für die Unterstützung. Ein Dankeschön ging ebenfalls an die „guten Geister“ hinter den Kulissen, besonders an Tonmeister Tom Krause sowie Marliese Renner mit ihrem Palatinum-Team..
Für diese „glänzende“ Hilfe revanchierte sich das HHC-Orchester musikalisch mit dem Medley „ABBA Gold.“ Unter der gewohnt einfühlsamen und punktgenauen Stabführung von Dirigent Vladimir Korol gelang den Akkordeonisten die nicht immer leichte Balance zwischen U- und E-Musik: hier die altbekannte „Rosamunde-Polka“ im rockigen Gewand, dort der „Musical-Mix“ mit klassischen Melodienbögen und munteren Tempo- und Stimmungswechseln.
Übrigens hatten sich die Macher noch eine Neuerung einfallen lassen. Durch das Programm führten ausschließlich Musiker der beiden Orchester. Etwas Neues auch beim Repertoire des HHC-Ensembles. Das Sextett widmete sich diesmal ausschließlich einem musikalischen Stil, der latein- und südamerikanischen Musik. Mitgebracht hatten sie den Flamenco-Klassiker „Bamboleo“, den Bossanova „The Windmills of your Mind“ und Auszüge aus der Filmmusik „Pirates oft the Carribbean.“
Für einen originellen Auftakt sorgte die Blaskapelle nach einer kurzen Umbaupause. Zu „Military Escort“ marschierte sie vom Foyer durch den kompletten Saal zur Bühne. Der präzise leitende Thomas Zelt, der seine Musiker mit kleinsten Gesten erreichte, führte die Blaskapelle durch eine mehr als gelungene Interpretation von „80er Kult(Tour)“, einem Potpourri der Neuen Deutschen Welle, und den Welthit „Mitternachtsblues“ – großes Kino für die fünf Trompeter auf der sicheren Basis ihrer Orchesterfreunde.
Vorweggenommen: dem Saxophon-Ensemble der Blaskapelle gelang es hervorragend, dem eigenen Anspruch gerecht zu werden. „Wir hoffen, dass unser Publikum so viel Spaß beim Zuhören hat, wie wir beim Musizieren.“ Beste Beispiele dafür waren der vor Spielfreude sprudelnde „Wonka’s Welcome Song“ und der Beatles-Ohrwurm „When I’m sixtyfour“, superfein synchronisiert in Einsätzen, Tempi und Lautstärke.
Die ganze Bandbreite der Swingmusik entfaltete dann die Blaskapelle mit der „Glenn Miller Story“, bevor es natürlich noch die spannende Frage zu klären galt „Können die beiden Orchester auch wirklich gemeinsam spielen?“ Und ob sie das konnten! „Wochenend‘ und Sonnenschein“ brachte mitreißenden Schwung in den Saal. Beim „Bozener Bergsteigermarsch“ (mit Text zu Mutterstadt!) überzeugten die Instrumentalisten auch als Sänger. Und noch eine letzte Wendung hatte das Konzert parat. Mit dem „Abendsegen“ zeichneten die Musiker ein wunderschönes Abschlussbild.
„Uns allen hat es einen Riesenspaß gemacht!“ waren sich die beiden Vorsitzenden in ihrem Abschiedswort einig und versprachen, die erfolgreiche Kooperation auch über Coronazeiten hinaus fortzusetzen.
Nachdem ja leider das Proben und jegliches andere Musizieren seit Anfang November nicht mehr erlaubt ist, haben sich die Musikerinnen und Musiker gestern Abend zur „normalen“ Probezeit virtuell zu einem Erfahrungsaustausch und auch einem vorsichtigen Blick auf den weiteren Verlauf des Jahres getroffen.
Gott sei Dank haben alle die Corana-Zeit bisher gut überstanden, wenn auch einige von Todesfällen im Verwandten- und Bekanntenkreis berichten mussten. Das Musizieren alleine zu Hause ist allgemein nicht sehr motivierend, zumal ja auch ein Ziel fehlt, auf das man sich mit intensivem Proben vorbereiten könnte. Unser Dirigent Thomas Zelt erinnerte aber daran, dass ein regelmäßiges Proben sehr wichtig ist, um die musikalischen Fähigkeiten zu erhalten. 20 Minuten möglichst jeden Tag sind hierfür aber schon ausreichend.
Und ein Ziel konnten wir uns auch setzen. Sobald es wieder wärmer wird, sollte auch das Proben im Freien wieder möglich sein. Das wollen wir dann nutzen, um uns auf ein Platzkonzert vorzubereiten, was im Juni oder spätestens Juli stattfinden könnte. Für die Zeit danach bleiben wir optimistisch, dass wir auch wieder ein Konzert im Palatinum oder ein Kirchenkonzert anbieten können.
Sobald es die Entwicklung der Corona-Pandemie es wieder erlaubt, sollen auch wieder Proben des Jugendorchesters stattfinden und die Nachwuchs-Ausbildung reaktiviert werden. Nicht zuletzt freuen sich schon jetzt alle darauf, dass auch das gesellige Vereinsleben wieder auflebt – mit Grillfest, Ausflügen und gemeinsamen Wanderungen.
Bis das alles aber soweit ist, werden wir uns weiterhin mit einem monatlichen Online-Treffen begnügen müssen.
Neue Musikerinnen und Musiker sind herzlich willkommen!
Ab Montag, den 12. August beginnen wieder die regelmäßigen Proben des Jugendorchesters (18.30h-19.30h) und des großen (sinfonischen) Blasorchesters (19.45h-21.15h) der Blaskapelle Mutterstadt im Pfarrheim in der Friedrichstr.2
Sowohl die Mitglieder des Jugendorchesters, als auch die Musikerinnen und Musiker des großen Blasorchesters freuen sich sehr über neue Mitspielerinnen und Mitspieler.
Wer ein Blasinstrument oder Schlagzeug spielt, kann gerne zu den o.g. Probenzeiten vorbeikommen und erst einmal völlig unverbindlich mitspielen.
Das sinfonische Blasorchester beginnt mit den Proben für das große Frühjahreskonzert im Palatinum. Unter anderem wollen wir wieder zu den Sternen reisen und werden „Star Wars Saga“ von John Williams und „Jupiter“ von Gustav Holst spielen. Es ist wieder etwas für jeden dabei. Und der ideale Zeitpunkt um einzusteigen.
Das gilt für Musikerinnen und Musiker jeden Alters und unabhängig von den jeweiligen Kenntnissen und Erfahrungen. Unser Dirigent, Thomas Zelt, ein sehr erfahrener Orchesterleiter und Pädagoge wird jeden Musiker/in nach seinen Fähigkeiten fordern und fördern. Besonders würden wir uns auch über die Rückkehr von früher bei uns Aktiven freuen, die vielleicht nach dem Abschluss von Ausbildung bzw. Studium wieder Zeit und Lust auf das Musizieren haben.
Herzlich willkommen bei der Blaskapelle Mutterstadt!